Visionen für Schallmoos / Stadtteilmodell fertiggestellt


Eine Zwischenpräsentation des Projektes „VISIONEN FÜR SCHALLMOOS “ fand am 07.12.2105 auf der TU-Wien –Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen unter Betreuung von Prof. Erich Raith und Prof. Markus Tomaselli , statt.
Neben Architekten Christian Mayer und Franz Seidl war die Architektin und Spezialistin für Nutzungsmischung Silvia Forlatti Gastkritikerin.
19 StudentInnen und Studenten haben präsentiert und diskutiert.

Das Konzept ist, dass die Studierenden in Kleingruppen arbeiten, aber NICHT konkurrierende Gesamtprojekte machen (wie es z.B. bei einem städtebaulichen Wettbewerb der Fall wäre). Es geht (zeitgemäßer, wie wir glauben) eher um ein kooperatives und nicht um ein kompetitives Verfahren.

In diesem Sinn bearbeiten einzelne Gruppen Themenschwerpunkte, die immer wieder gemeinsam diskutiert und aufeinander abgestimmt werden. Solche Schwerpunkte sind:

  • Mobilität
  • Stadtmorphologie, Kontextualität
  • Stadtlektüre und -interpretation
  • Bebauungstypologie, Nachverdichtung, Nutzungsmischung
  • Landschaft, Topographie, Grün- und Freiraum
  • Planungsmethoden und -instrumente
  • Entwicklungssteuerung
  • Partizipation
  • etc.

Sinn der Zwischenpräsentation war, allen Beteiligten einen Überblick über den Arbeitsstand zu geben, Anregungen – besonders von den Gastkritikern – zu bekommen und die weiteren Arbeitsschritte (Schwerpunktsetzungen) besprechen und wechselseitig abstimmen zu können.
Als „Ergebnis“ (nicht END-Ergebnis!!!) dieses Prozesses soll es einen Versuch der Synthetisierung der Erkenntnisse aus den einzelnen Themenbereichen geben. Dabei ist es durchaus erwünscht, Varianten aufzuzeigen, kritisch zu vergleichen und zur breiteren Diskussion zu stellen.

 

visionen stadtteilmodell

 

Das Stadtteilmodell ist fertiggestellt
Ein für diesen „kreativen Prozess“ der Stadtteilentwicklung wesentliches Werkzeug wird ein Arbeitsmodell im Maßstab 1: 1000 sein, das in Bearbeitung ist. Bei diesem Modell werden alle relevanten Baufelder als Modelleinsätze auswechselbar sein, so dass sowohl der Bestand, wie beliebig viele Bebauungsvarianten variabel veranschaulicht werden können. Das Modell wird in diesem Sinn auch nie „fertig“ sein und soll über die Dauer der Entwurfsübung hinaus der Stadtplanung bzw. dem Stadtteilverein als interaktives Tool zur Verfügung stehen können.